Katathym-Imaginative Psychotherapie

Für Erwachsene im Einzelsetting

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine psychodynamische Methode, die mit inneren Bildern arbeitet, um emotionale Prozesse und unbewusste Muster erfahrbar zu machen. Angeleitete Imaginationen eröffnen einen Zugang zu vor- und unbewussten Bereichen der Psyche, zu Konflikten ebenso wie zu Ressourcen. Die KIP hilft dabei, Gefühle, Erinnerungen und innere Zusammenhänge differenzierter zu verstehen. Auch wenn sie weniger bekannt ist, ermöglicht sie eine besondere Tiefe und kann ein wichtiger Zugang zur Selbsterkenntnis sein.

Die KIP ist wissenschaftlich untersucht und fest in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie verankert.

Katathym-Imaginative Psychotherapie

Einblick in den therapeutischen Prozess

Ergänzend nutze ich in meiner Arbeit die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP), eine imaginative Methode innerhalb der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Durch die Arbeit mit inneren Bildern können Gefühle, unbewusste Konflikte und ihre Zusammenhänge besonders anschaulich erfahrbar werden.

Ausgangspunkt sind vorgegebene Motive, etwa eine Wiese oder ein Bachlauf, zu denen sich spontan eigene innere Bilder entwickeln. In ihnen zeigen sich oft Themen und Gefühle, die im Gespräch allein schwerer zugänglich sind. So können sich festgefahrene Schutzmechanismen lockern und innere Zusammenhänge deutlicher werden.

Derzeit absolviere ich eine zertifizierte Weiterbildung in Katathym Imaginativer Psychotherapie.

Indikation

Für wen eignet sich Katathym-Imaginative Psychotherapie?
  • Angststerkrankungen
  • Depressive Erkrankungen
  • psychosomatischen Erkrankungen
  • Zwangserkrankungen
  • inneren Hemmungen oder Entscheidungsschwierigkeiten

Die katathym‑Imaginative Psychotherapie richtet sich an Menschen, die ihre inneren Bilder, Gefühle und symbolischen Prozesse erkunden möchten und einen Wunsch nach persönlicher Entwicklung und tieferem Selbstverstehen haben.

Wichtig ist nicht künstlerische Begabung, sondern die Bereitschaft, sich behutsam auf innere Bilder einzulassen und diese gemeinsam zu erkunden.

Ablauf

So wird das Katathym-Imaginative Verfahren umgesetzt

 

Imagination

Zu Beginn lade ich Sie zu einer angeleiteten Imagination ein – einem inneren Tagtraum, der Gefühle, Erinnerungen und symbolische Bilder sichtbar werden lässt. Ich begleite Sie dabei behutsam und unterstütze Sie im Wahrnehmen dessen, was sich zeigt.

Malen

Zwischen den Sitzungen können Sie das innere Bild zu Hause malen oder skizzieren. Das Malen dient dem Festhalten und Vertiefen des Erlebten – nicht der künstlerischen Gestaltung.

Integration

In der nächsten Stunde besprechen wir das Bild und die Imagination gemeinsam. Wir benennen, halten und verstehen das Erlebte und integrieren es in Ihre Lebensgeschichte und aktuellen Themen.